Exhibition
in Aarau / Switzerland
- Florale Interpretation: Nicole Matter, Oberentfelden. Werk von Monica Studer / Christoph van den Berg: Berge, 2000, (aus Hotel Vue des Alpes, 2000 ff), Aargauer Kunsthaus, Schenkung der Kunstschaffenden und der Galerie Nicolas Krupp, Basel, David Aebi, Burgdorf
- Florale Interpretation: Severin Stadler und Isabelle Becker, Zug. Werk von Giovanni Giacometti: Sera d’autunno (Herbstabend), um 1903, Aargauer Kunsthaus, Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundessamt für Kultur, Bern, Dauerleihgabe im Aargauer Kunsthaus, Foto David Aebi, Burgdorf
- Florale Interpretation: Marianne Wyss, Embrach und Monika Reitinger, Weinfelden. Werk von Caroline Bachmann: 58 av.J.-C., 2020, Aargauer Kunsthaus, Schenkung Nicolas Party, Foto David Aebi, Burgdorf
- Florale Interpretation: Rémy Jaggi, Trélex. Werk von Arnold Böcklin: Bergschloss mit Kriegerzug, 1871, Aargauer Kunsthaus, Aargauischer Staat und Gottfried-Keller-Stiftung, Bundessamt für Kultur, Bern, Foto David Aebi, Burgdorf
Bereits mit der ersten Ausstellung im März 2014 wurde klar, dass “Blumen für die Kunst” im Aargauer Kunsthaus ein Publikumsmagnet ist. Seither sind beinahe zehn Jahre vergangen. Zehn Jahre, in denen der Frühling in Aarau zwei Wochen früher Einzug hält und tausende Besuchende bestaunen können, wie Floristinnen und Floristen Werke aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses interpretieren. Das feiern wir mit der zehnten Ausstellung und mit 14 neuen floralen Interpretationen ebenso wie mit einer Publikation, die über 120 vergangene Werke wieder aufleben lässt.
Der Floristikbranche in der Schweiz hat die Ausstellung neue Wertschätzung gebracht, dem Aargauer Kunsthaus verstärkte Aufmerksamkeit für die wichtige Sammlung von Kunst aus der Schweiz. Im gemeinsamen Dialog bereichern Floristik und Kunst den Ausstellungkalender jeweils anfangs März um ein interdisziplinäres Format mit Breitenwirkung.
Die floralen Kompositionen von Schweizer Meisterfloristinnen und Blumengestalter sowie eines internationalen Gasts aus Bratislava treten schon zum zehnten Mal in einen Austausch mit 14 historischen und zeitgenössischen Werken aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses. “Blumen für die Kunst” spannt einen Bogen zwischen den beiden Disziplinen und sorgt für überraschende Blickwinkel in der Kunstbetrachtung.
Die interpretierten Werke aus der Sammlung
Caroline Bachmann, 58 av. J.-C., 2020
Arnold Böcklin, Bergschloss mit Kriegerzug, 1871
Hans Ernst Brühlmann, Mädchen auf dem Hügel, 1907
Samuel Buri, Chalet psychédélique, 1967
Max Matter, Höhensonne, 1971
Giovanni Giacometti, Sera d’autunno (Herbstabend), beide um 1903
Otto Morach, Fabrikumbau, 1916
Fritz Pauli, Mondnacht bei Frauenkirch-Davos, um 1925
Ugo Rondinone, viertermaineunzehnhundertzweiundneunzig, 1992
Albrecht Schnider, Ohne Titel (Portrait mit Nimbus), 2004/2005
Bertram Schoch, Eisbären, ohne Jahr
Gerda Steiner, Jörg Lenzlinger, Bergunfall, 2005
Monica Studer, Christoph van den Berg, Hotel Vue des Alpes, 2000 ff
Hugo Suter, Wolf malte da eine Gegend, 1987
Die floralen Interpretationen an der diesjährigen Schau sind von:
Manuela Bucher (Aesch), Massimo Bundi (Chur), Mario Burkhard (Bern), Michal Haut (Bratislava/SK), Heidi Huber (Frauenfeld), Remy Jaggi (Trélex), Angela Kaspar (Zürich), Claudia Lischer (St. Moritz), Nicole Matter (Oberentfelden), Moira Müller (Arbedo), Luzia Mantegazzi-Neurohr (Saland), Simone Serra-Helbling (Gommiswald), Severin Stadler & Isabelle Becker (Zug), Marianne Wyss (Embrach) & Monika Reitinger (Weinfelden)
Geschichte der Ausstellung
Das Ausstellungsformat “Blumen für die Kunst” fand erstmals 2014 als interdisziplinäres Experiment statt. Mittlerweile hat es sich zu einer wichtigen Plattform im Dialog zwischen Floristik und Kunst entwickelt. 2019 zählte “Blumen für die Kunst” über 18’000 Besuchende. In der Pandemie kam es zu Verschiebungen und zum Ausfall. Seit 2022 sind die Besuchenden wieder zurück. Umso mehr freuen wir uns auf das diesjährige Jubiläum.
Zur Jubiläumsausgabe 2024 erscheint eine Publikation, welche 125 florale Interpretationen der Sammlungswerke, die jeweils nur sechs Tage pro Jahr zu sehen sind, wieder aufblühen lässt. Mehrere Essays aus der Perspektive von Kunst wie Floristik gewähren einen Blick in die Machart und Entstehung der beliebten Ausstellung.
Erscheint im Verlag NZZ Libro, im Buchhandel und Museumsshop ab 5. März.
Beiträge von Franziska Baetcke, Silja Burch, Rudolf Velhagen, Marianne Wyss
288 S., Format 22 x 31 cm, ISBN 978-3-907396-68-1
“Blumen für die Kunst” ist ein gemeinsames Projekt des Vereins FLOWERS TO ARTS und des Aargauer Kunsthauses.
Online Vorverkauf Tickets
Das Buchen der Eintritte mit Zeitfenster und der Kauf der Veranstaltungstickets findet ausschliesslich online statt. Alle Eintritte für Blumen für die Kunst 2024 sind nur über den Vorverkauf erhältlich. Bitte nutzen Sie unseren Online -Ticketshop oder die Vorverkaufsstelle aarau info.
Vorverkauf für Eintritte mit Zeitfenster (Tageseintritte) sowie alle Veranstaltungen (Führungen, Gespräche und Workshops)
Ein Ticket zu Blumen für die Kunst gewährt auch Einlass in die Ausstellung “Augusto Giacometti. Freiheit | Auftrag” (ohne Aufpreis).
Sonderöffnungszeiten
Dienstag – Donnerstag, 9 – 20 Uhr
Freitag – Sonntag, 9 – 18 Uhr
Ausstellungsdauer 05.03.- 10.03.2024
www.aargauerkunsthaus.ch
www.flowers-to-arts.ch
Location:
Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz
5001 Aarau
Switzerland




