Hans Jörg Glattfelder & Candido Storni – Denkbares – sichtbar / Sichtbares – denkbar

Exhibition

in Zürich / Switzerland
13.05.2017 - 15.07.2017 12:00 - 18:00
Hans Jörg Glattfelder & Candido Storni - Denkbares - sichtbar / Sichtbares - denkbar

Die Galerie Wenger freut sich, die beiden Schweizer Künstler Hans Jörg Glattfelder (*1939 Zürich) und Candido Storni (*1967 Meilen) zum ersten Mal in einer Two Men Show zu präsentieren. Die Ausstellung “Denkbares sichtbar – Sichtbares denkbar” zeigt neue Werke der beiden Künstler in einer spannungsvollen Kombination. Aktuelle Gemälde von Glattfelder, die mit der Thematik einer gekrümmten Raumstruktur spielen, treffen auf Stornis Holzobjekte mit dem Titel “Parallele” und “Zylinder”.

Die “Parallelen” sind eine Reaktion auf die Werkserie der “Kuben”, die Storni in den letzten Jahren schuf und die ihn bekannt machten. Sie stellen eine Erweiterung, einen Ausbruch, aus der quadratischen Form und eine Verlängerung in den Raum dar. Neu dazugekommen bei Stornis Werken ist auch die Farbe. Inspiriert von den Arbeiten des medialen Universalkünstlers László Moholy-Nagy, beginnt er mit Farben zu experimentieren und seinen bis dahin naturbelassenen Holzobjekten eine neue Dimension zu verleihen.

In Kombination mit Glattfelders Werken entsteht ein spannender Dialog über Form und Farbe, Raum und Wahrnehmung. Im Anschauen der Werke wird der Betrachter mit der Frage konfrontiert: “Ist es das, was wir sehen, oder nicht?” Gerade Hans Jörg Glattfelders neuere Werke sind oft pointierte Statements zu Phänomenen des Sehens und Betrachtens. Der Künstler, der als wichtigster zeitgenössischer Vertreter der Zürcher Konkreten gilt, wagt es noch heute, mit den Gesetzen des rechten Winkels zu brechen. Seit den siebziger Jahren befasst er sich in seinen “nicht-euklidischen Metaphern” mit dem gekrümmten Raum. Damit verlässt er das sichere Gebiet der altüberlieferten Geometrie und macht sich Erkenntnisse neueren Datums zunutze.

Beide Künstler nehmen in der Geschichte der Galerie eine wichtige Rolle ein. Hans Jörg Glattfelder ist seit der Entstehung 2012 fest im Programm verankert, Candido Storni kam kurze Zeit später hinzu. Seit über 20 Jahren sind sie miteinander befreundet und stehen im Austausch miteinander. Obwohl beide Künstler mit verschiedenen Materialien arbeiten, beschäftigen sie sich mit den zwei menschlichen Erfahrungsbereichen: Sehen und Denken.

So konstituiert sich auch der Titel der Ausstellung. Es geht um Sichtbares und um Denkbares, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur gleichen Zeit. Storni nimmt als Ausgangspunkt seiner Werke das Material, das Holz, das er verändert und konkretisiert. Die Gedanken setzen sich damit auseinander, versuchen den Schaffensprozess nachzuvollziehen: Sichtbares wird denkbar. Für Glattfelder hingegen steht das Reflektieren über räumliche Vorstellungen und das Hinterfragen des eigenen Sehverhaltens im Vordergrund. Die Hauptarbeit besteht im Denken von sinnlichen Entsprechungen, einer Form von Denken, die nicht verbalsprachlich passiert: Denkbares wird sichtbar.

Hans Jörg Glattfelder hat nebst zahlreichen Ausstellungen in namhaften Galerien und Museen, den Camille-Gräser Preis sowie den Peter C. Ruppert Preis 2016 für konkrete Kunst erhalten; seine Arbeiten befinden sich in namhaften Sammlungen und Museen.

Candido Storni hat in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt.

Öffnungszeiten Mi-Fr 12 – 18 Uhr / Sa 11 – 16 Uhr oder nach Vereinbarung

www.galeriewenger.com

Location:
Galerie Wenger
Mühlebachstrasse 12
8008 Zürich
Switzerland

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