Exhibition

in Zürich / Switzerland
26.06.2015 - 24.07.2015 14:00 - 18:00
Markus Uhr - Que jetzt endlich sera, sera.

HAUSERGALLERY is delighted to announce the solo exhibition “Que jetzt endlich sera, sera.” by Markus Uhr in its gallery.

Markus Uhr unites two dimensions in his artworks: an everyday, familiar one, and an invented one. Both refer to one another and could not exist at all without their reciprocal relationship. The viewer encounters a striking visuality in his works that plays with the foreground and background – or, more precisely, the visible and the hidden.

The artist always uses the materials and media that his current artworks demand. In his oeuvre he combines photography, collage, and montage as well as drawing, painting, and objects. For his collages he uses text fragments, pictures, logos, faces, and products of pop culture from his generation. To find these symbolic fragments he methodically searches through magazines, newspapers, books, and the Internet in order to separate them from their context and function so that he can combine them into new structures. To disorient viewers and cause them to reflect, he also expunges information by painting over the pictures so that the focus is shifted to what is otherwise ordinarily visible.

His four-part collage “Spring Summer Autumn Winter” (155 x 442 cm) at first seems to show a view of a starry sky. And yet, numerous small fragments shimmer through that, upon closer examination, prove to be elements of everyday pop culture. The infinite heavens are combined with the sheer limitlessness of the brands that are created on a daily basis. Yet compared to the lifetime of a heavenly body, brands, like people, only exist for a millisecond. Markus Uhr juxtaposes the infinite with finiteness, triviality with weightiness, and heavenliness with earthliness. With these opposites he questions the cycle of modern life in his own artistic way. And in the process he invites viewers to engage in contemplation and use his visualizations to develop their own speculations on meaning.

Markus Uhr, born in 1974 in Baar, Switzerland, lives and works in Leipzig and Kassel. From 1998 to 1999 he studied at the Fachhochschule Luzern. He continued his studies in photography in Leipzig at the Hochschule für Grafik und Buchkunst. In 2008 he earned his master’s degree under Professor Helfried Strauss. His works have been shown in numerous solo and group exhibitions throughout the German-speaking world as well as in France, the Netherlands, and New York. He has received prizes including the Swiss Art Award (2007), the Dr. Georg and Josi Guggenheim-Prize (2007), and the Marion Ermer Prize (2008).

Text: Graziella Kuhn

Opening hours Wed-Fri 2 – 6 pm, and by appointment

HAUSERGALLERY freut sich die Einzelausstellung “Que jetzt endlich sera, sera.” von Markus Uhr zu präsentieren.

“Die Kunst ist ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen Unbe-kannten.” – Khalil Gibran

Markus Uhr vereint in seinen Kunstwerken zwei Dimensionen: eine alltäglich bekannte und eine neu geschaffene. Beide beziehen sich auf einander und könnten ohne ihre Gegenseitigkeit gar nicht bestehen. Der Betrachter trifft in seinen Werken auf eine lebendige Visualität, die mit Vordergrund und Hintergrund oder besser gesagt mit Sichtbarem und Verborgenem spielt.

Der Künstler verwendet stets die Materialien und Medien, die seine aktuellen Kunstwerke verlangen. In seinem Oeuvre vereint er Fotografie, Collage und Montage sowie Zeichnung, Malerei und Objekte. Er verwendet für seine Collagen Textfragmente, Bilder, Logos, Brandings, Gesichter sowie populärkulturelle Erzeugnisse, die aus seiner Generation stammen. Für diese sinnbildenden Bruchteile durchforscht er überlegt Illustrierte, Zeitungen, Bücher sowie das Internet, um sie danach aus ihrem kontextuellen Zusammenhang und Funktion zu lösen, damit er sie zu neuen Gefügen zusammenbringen kann. Um die Betrachter zu irritieren und zum Nachsinnen zu bringen, löscht er zudem Bildinformationen durch Übermalung aus, so dass ein veränderter inhaltlicher Fokus auf dem sonst gewohnt Sichtbaren liegt.

Seine vierteilige Collage “Frühling Sommer Herbst Winter” (155 x 442 cm) offenbart auf den ersten Blick die Ansicht eines Sternenhimmels. Dennoch schimmern viele kleine Fragmente hindurch, die sich erst bei näherer Betrachtung als Bruchstücke aus dem populären Alltag entpuppen. Der unendliche Himmel tritt in Verbindung mit der schieren Grenzenlosigkeit der Marken, die täglich entstehen. Doch im Vergleich zur Lebensdauer eines Himmelkörpers, existieren Marken wie Menschen nur für eine Millisekunde. Markus Uhr stellt Unendlichkeit Endlichkeit gegenüber, Belanglosigkeit gegenüber Gewichtigkeit und Himmlisches gegenüber Irdisches. Mit diesen Gegensätzlichkeiten hinterfragt er auf seine ganz eigene künstlerische Weise den Kreislauf des modernen Lebens. Und lädt damit die Zuschauer zu einer kontemplativen Betrachtung ein, um durch seine Sichtbarmachungen eigene Spekulationen zur Sinnfindung zu entwicklen.

Markus Uhr, 1974 in Baar (CH) geboren, lebt und arbeitet in Leipzig und Kassel. Er studierte von 1998-1999 an der Fachhochschule Luzern. Danach setze er sein Studium in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Bereich Fotografie fort. 2008 schloss er als Meisterschüler bei Prof. Helfried Strauss mit dem Master of Art ab. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im deutschsprachigen Raum, Frankreich, Niederlande und in New York gezeigt. Es wurden ihm Preise wie der Swiss Art Award (2007), der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Preis (2007) und der Marion Ermer Preis (2008) verliehen.

Text: Graziella Kuhn

Öffnungszeiten Mi-Fr 14 – 18 Uhr, oder nach Vereinbarung

www.hausergallery.ch

Location:
HAUSERGALLERY
Pflanzschulstrasse 17
8004 Zürich
Switzerland

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