Exhibition
in Baden / Switzerland
- Barbara Signer & Michael Bodenmann: El Gato Muerto, Objekte, Foto Michael Bodenmann
- Cornelia Hesse-Honegger: Aquarell, Zürich 1995, Foto Cornelia Hesse-Honegger
- Ishita Chakraborty: Zwischen, seit 2027, Foto Thomas Kern
- Marianne Mueller: Street Vendors (Checkered), 2026, beschichteter Stoff, C-Print, glänzend in Secol-Archivhülle, 150 x 153 cm, Detailansicht, Courtesy of Autokomanda, Foto Bojana Janjić
Die Ausstellung “Was bleibt? Praktiken des Sammelns” im Kunstraum Baden vereint Werke und Perspektiven von sieben künstlerischen Positionen mit Beständen der Kunstsammlung der Stadt Baden. Sie beleuchtet unterschiedliche Formen des Sammelns, Bewahrens und Erinnerns.
Was bewahren wir, wenn wir sammeln? Wie entstehen Sammlungen, welche Geschichten werden gespeichert, welche gehen verloren, und nach welchen Kriterien wird geordnet und archiviert? Die Ausstellung “Was bleibt? Praktiken des Sammelns” nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt und geht Sammeln als kultureller, institutioneller und künstlerischer Praxis nach.
Im Zentrum steht das Depot der Kunstsammlung der Stadt Baden – wortwörtlich. Was üblicherweise hinter verschlossenen Türen bleibt, rückt hier in den Ausstellungsraum. Dabei steht nicht die Präsentation einzelner Werke im Vordergrund, sondern die Situation des Aufbewahrens selbst. Das Depot erscheint als Ort des kulturellen Gedächtnisses, aber auch als Ort der Kategorisierung und Wissensordnung.
Sieben künstlerische Positionen erweitern den Denkraum
Die Arbeiten von Paloma Ayala, Johanna Bossart, Ishita Chakraborty, Christoph Eisenring, Cornelia Hesse-Honegger, Marianne Mueller sowie Barbara Signer und Michael Bodenmann eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Praktiken des Sammelns. Ihre Werke beschäftigen sich mit Archiven, Beobachtungen, Fundstücken, Erinnerungen und Formen der Dokumentation. Dabei treten die künstlerischen Positionen nicht in einen direkten Dialog mit der städtischen Kunstsammlung, sondern erweitern den Denkraum der Ausstellung und werfen Fragen zum Erhalten, Ordnen und Weitergeben auf.
Institutionelle Formen des Bewahrens stehen neben persönlichen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Strategien des Sammelns.
“Was bleibt? Praktiken des Sammelns” lädt dazu ein, den Blick hinter die Kulissen einer Sammlung zu richten und über die Bedeutung von Archiven, Speichern, Ordnungen und Erinnerungsorten nachzudenken. Sammeln erscheint dabei nicht als neutrale Tätigkeit, sondern als aktive Praxis des Auswählens, Dokumentierens und Erinnerns, die immer auch Zukunft mitgestaltet.
Kuratiert von Patrizia Keller (Leitung Kunstraum Baden) und Fanny Frey (Mitarbeiterin Projekte und Vermittlung Kunstraum Baden).
Mit freundlicher Unterstützung von: Aargauer Kuratorium und Gemeinde Ennetbaden
Öffnungszeiten Mi-Fr 15 – 18 Uhr, Sa/So 12 – 17 Uhr
Ausstellungsdauer 22.08. – 08.11.2026
Location:
Kunstraum Baden
Bruggerstrasse 37
5400 Baden
Switzerland




