Exhibition

in Eschlikon / Switzerland
30.05.2015 - 11.07.2015 14:00 - 18:00
Ernst Stark - Das Tier

Renowned for his small format, wooden objects Ernst Stark plays the beast quite effectively to the gallery. His ‘Bois de Boulogne’, Caribbean landscapes, houses or water lilies are small, very small. They are holding themselves back and force the viewer to focus more clearly. But the beast, that is something different.

‘A strange beast confronts the viewer in a confident and direct way. The baffling presence and archaic impression coming from this wooden body fills the room with a very special aura. There is an unusual sincerity and authenticity radiating from this sculpture. The beast doesn’t evade nor hides behind an abstract symbol. A long neck sits on a robust, blue watercolored body with fine limbs and a naked, uncolored tongue reaches out into the room. The beast – it’s a rare and shy okapi reminiscent of a fabulous creature – is placed in the middle of the exhibition space. The blue tongue seems to have given off all the color to the rest of the body.

Different wooden objects like bowls and houses are placed loosely around the beast. The gathered objects create a counterpoint to the beast and imbue a material character. The group of works is shown in a state of development and picks up on an aspect that is held within the ever working and changing material that is wood. The exhibition is just like a snapshot of the shaping process and presents a turning point in the continuity of the artist’s operating principle. Okapis are loners just like Stark’s beast. Such a presentation may change the finale form of sculpture and the given course may also change, just like Michel Butors Modification did.

The unpredictability of the dead and the living material symbolizes the artist’ concession not assuming responsibility for his work. Hence, part of the authorship is returned to the self-defining wood. The shape of the body was given by the lime tree. Despite the coloring, the beast’s striking nudity mirrors nativeness and liveliness but also vulnerability.’ (Lucia Schreyer)

Ernst Stark lives and works in Paris and Frankfurt am Main. He received the working scholarship from Hessen and scholarships from the Künstlerhaus Schloss Balmoral, Künstlerhaus Worpswede and the Cité des Art Paris. Numerous exhibitions, most recently at the Lothringer 13 Halle Munich, the galleries widmertheodoridis Eschlikon/Zurich, Fine German Frankfurt am Main, Primo Piano Paris, Arp Museum Bahnhof Rolandseck and numerous art associations.

Opening hours Wed-Fri 2 – 6 pm, Sat 11 am – 4 pm, and by appointment

Bekannt für seine sonst kleinformatigen Holzobjekte, macht sich Ernst Stark dieses Mal an einem grossen Tier zu schaffen. ‘Bois de Boulogne’, karibische Landschaften, Häuser oder Wasserlilien, sie alle sind klein, sehr klein, nehmen sich stark zurück und fordern den Betrachter auf, den Blick zu fokussieren. Das Tier ist da ganz anders.

‘Ein seltsames Tier tritt dem Besucher souverän und unvermittelt entgegen. Die frappierende Präsenz und archaische Anmutung des hölzernen, aus einer Linde geformten Leibes erfüllt den Raum mit einer besonderen Aura. Die Skulptur strahlt eine ungewöhnliche Ehrlichkeit und Authentizität aus. Das Tier entzieht sich dem Betrachter nicht oder versteckt sich hinter einem abstrakten Zeichen. Es ist, was es ist. Auf dem robusten, blau aquarellierten Körper, mit den fein modellierten Gliedern, sitzt der lange Hals, die nackte unbemalte Zunge ragt nach Blättern haschend in den Raum. Das Tier – es handelt sich um das seltene und scheue, an ein Fantasiewesen erinnernde, Okapi – steht im Zentrum der Ausstellung. Die blaue Zunge des Modells scheint hier auf den gesamten Körper der Skulptur ausgestrahlt zu haben bis zum gänzlichen Farbverlust seiner hölzernen Entsprechung.

Um das Tier gruppieren sich in einer offenen Anordnung weitere Gegenstände aus Holz: Schalen und Häuser. Die versammelten Objekte sind Kontrapunkte zu dem Tier. Sie verleihen ihm einen ebenso dinghaften Charakter. Die Werkgruppe um das Tier wird hier im Prozess des Werdens gezeigt und greift damit einen Aspekt auf, der dem stetig arbeitenden und sich verändernden Material Holz eigen ist. Die Ausstellung ist eine Momentaufnahme der Formung des Tieres, sie stellt einen Wendepunkt in der Kontinuität der Arbeitsweise des Künstlers dar. Okapis sind, wie das Tier im Oeuvre Starks, Einzelgänger. Vielleicht modifiziert eine solche Präsentation sogar die finale Gestalt der Plastik. Der eingeschlagene Kurs kann sich wie bei Michel Butors Modification noch ändern.

Die Unvorhersehbarkeit des sowohl toten wie lebendigen Materials symbolisiert das Zugeständnis des Künstlers, keine absolute Kontrolle über sein Werk zu übernehmen. Dem eigengestalterischen Holz wird so ein Teil der Autorschaft zugestanden. Die Form des Tierkörpers entstand aus dem Angebot heraus, das der geschälte Lindenstamm dem Bildhauer vorgab. Die trotz der Bemalung hervorstechende Nacktheit des Tiers spiegelt nicht nur die Natürlichkeit und Lebendigkeit des Holzes wieder, sondern auch dessen Verletzlichkeit und Anfälligkeit.’ (Lucia Schreyer)

Ernst Stark lebt und arbeitet in Paris und Frankfurt am Main. Er war unter anderem Arbeitsstipendiat für Bildende Kunst des Landes Hessen und Stipendiat des Künstlerhauses Schloss Balmoral, sowie in den Künstlerhäusern Worpswede und an der Cité des Arts Paris. Seit 1992 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, zuletzt in der Lothringer13 Halle München, den Galerien widmertheodoridis Eschlikon/Zürich, Fine German Frankfurt am Main, Primo Piano Paris, dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck, sowie in zahlreichen Kunstvereinen.

Öffnungszeiten Mi-Fr 14 – 18 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr, und nach Vereinbarung

www.0010.ch

Location:
widmertheodoridis
Fallackerstrasse 6
8360 Eschlikon
Switzerland

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